meine Zeit hier in Fidschi ist jetzt schon wieder vorbei..

14Jan2014

Bula. Ja ich bin noch am Leben.. :/ ich weiß, ich habe mich die letzten fünf Wochen überhaupt nicht gemeldet. Asche auf mein Haupt :)


Ich hab irgendwie überhaupt nicht die Zeit etwas zu schreiben. Internet habe ich auch nur in Internet Cafés in downtown.


Die letzten 5 Wochen waren eine sehr aufregende tolle und auch anstrengende Zeit. Die Menschen hier sind einfach so lieb und freundlich und gastfreundlich. Alleine schon unser Begrüßungsdinner und unsere Abschiedsfeier heute mit Gesinge und Tänzen und einfach umwerfend gutem Essen. Man fühlt sich hier irgendwie sofort heimisch obwohl man vielleicht manchmal auch Heimweh hat. Aber es war eine wunderschöne Zeit und es ging alles total schnell um..


Heute ist mein letzter Tag hier und letzte Nacht habe ich damit verbracht verschiedene Blogeinträge zu schreiben um euch über meine letzen 5 Wochen aufzuklären. Es sind verschieden themenbasierte Einträge. Viel Saß beim Lesen.


Wir fliegen heute NAcht nach Christmas ISland gehen dort nach 10 Tagen auf unser Segelschiff und achen mehr Ministries auf zwei weiteren Inseln. Ich werde kein Internet haben.. bis in 4 Wochen..


<3

die Insel Fidschi und ihre Kultur

14Jan2014

gelandet in Fiji haben wir sofort Fijitime zu spüren bekommen. Hier auf der Insel geht alles ein bisschen langsamer und einfach alles nach seiner Zeit. Sam hat eine Orange mit 'geschmuggelt' und ein 400$ Ticket kassiert. Während dem Warten auf unsere Abholung haben wir die zwei größten und markantesten eigenschaften von Fiji kennen gelernt. Es ist super heiß und dazu noch super schwül und es hat Mosquitos ohne Ende. Ich, die ich Futter für die Viecher bin, liebe es hier :) aber man kann sich gut helfen mit allem möglichen Sprays.. Wir sind im ersten Stock eines einstöcckigen kleinen Hauses untergebracht. Wohnzimer, Küche, Bad ein Jungszimmer und zwei Mädelszimmer. Einmal Jess mit ihrer Tochter Kaiyla und Anna unsere fidschian Küchenfee und im anderen Zimmer mit zwei Stockbetten und zwei Matratzen wir restlichen 6 Mädels. Nach einer Nacht ist unser Leiter Brad in seine Hängematte auf der Terasse ausgezogen, da wir Bed Bugs in der Couch im Wohnzimmer und seinem Bett daneben hatten. Es kam eine Art Kammerjäger, der ein ekelhaftes Spray überall hingesprüht hat und wir anschließend die Biester aus den Ritzen des Sofas hervorkriechen sehen konnte. Es ist ekelhaft was da so alles drin lebte. Bed Bugs sind übrigens kleine Käfer (ca 1/4 vom kleinen Fingernagel) die wie Mosquitos dich stechen und Blut aussaugen.Ein Stich reicht ihnen jedoch nicht aus. Es sind Reihen von roten juckenden Stichen. Danach waren sie so gut wie weg, je nachdem wo wir eingeladen waren und auf welchen Sofas wir noch so saßen gab es die ein oder anderen Attacken. Ein paar mal gab es Stromausfälle aber es gab 24h am Tag fließendes Wasser was ein paar Straßen weiter nicht mehr der Fall war. Ansonsten ist Fidschi nicht das was man sich unter dem Namen vorstelllt. Das Paradies der Flitterwochen. In den Touristenecken ist es auf jeden Fall wunderschön und sauber und edel und einfach nur wunderbar. Die Städte jedoch sind komplett anderst. Die Hälfte der Menschen dort sind Inder, wodurch man eindeutig den Eindruck bekommen hat man sei in Indien gelandet. Es gibt kleine Läden vollgestopft mit Ramsch. Alles was wir aus reichen Ländern nicht haben wollen. Es ist dreckig, laut, heiß. Nicht ungewöhnlich, dass du einer toten Katze oder einem überfahrenden Hund begegnest. Jedes Haus hat hier einen Hund, was es vor allem nachts sehr laut macht und man kann es kaum glauben aber morgens werden wir von einem Hahn geweckt.. Taxis sind sehr viele unterwegs und überall. Vor allem als weiße Leute wird man dauernd gefragt ob man eins braucht. Es ist jedoch auch extrem billig 10 ct pro 100m das sind 4Eurocent. Als weiße generell hier rumzulaufen ist sehr komisch. Man wird einerseits von Händlern im Markt oft über den Tisch gezogen was die Preise angeht oder creapy angesprochen, ansonsten sagt jeder fröhlich Bula (=Hallo) und grüßt dich, vor allem Kinder. In weißen sieht man hier Geschäfte, Geld aber auch Religion und Hilfe. Ansonsten sind die Einwohner Fidschis sehr nett. Total gastfreundlich, zuvorkommend und sehr familienorientiert. Sie haben so ein großes Herz und wollen alles für uns und generell Besuchern recht machen und möglichst viel bieten. Vor allem sind sie sehr relaxt und man darf dann vor allem als pünktlicher Deutscher sehr viel warten..

enttäuschende FEiertage :/

14Jan2014

Im September bin ich ins Flugzeug gestiegen und in die Wärme geflogen. Es ist immernoch warm und inzwischen Januar. ?! es ist wirklich Januar. Das ist kaum zu glauben hier drüben.. Speziell an Weihnachten, dem Fest in der kalten Jahreszeit. Hier gab es auf keinen Fall weiße Weihnachten. Weihnachten bei 34° in Fidschi. Hier wird wie in Amerika am 25. gefeiert, mit der ganzen Familie. Groß haben wir nich gefeiert, hatten keine Ministries geplant und freie Tage. Die Läden waren geschlossen und es ist tagsüber eigentlich auch zu heiß um sich zu bewegen, so haben wir in unserem Appartment gesessen und uns irgendwie beschäftigt. Am 1. Weihnachtsfeiertag haben wir dann traditioneller Weise unsere Secret-Santa Geschenke überreicht. Jeder hat einen Namen gezogen und dann der Person ein Geschenk gekauft. Ich habe ein rotes traditionelles Tuch mit Schildkröten drauf bekommen :) Am 2. Weihnachtsfeiertag stand ein Ausflug mit der Fidschi-DTS Gruppe und einer Outreach Gruppe von der SunshineCoast in Australien auf dem Programm. Mit einem Klapperbus gings los mit lautem Radio, Gesinge, Getanze. Es war eine witzige Fahrt auf meist nicht den für den Bus geeignetsten Straßen.. Aber wir sind gut an einem wunderschönen strand angekommen. Leider hatts wegen vielen Algen überall bisschen gerochen aber es war ein langer Sandstrand, wir lagen unter Palmen und haben das in selbstgebauten Untergrundöfen geräucherte und gekochte Essen verspeist. Super exotisch und die Hälfte auch super genussvoll für mich. :)Es gab auch ein Resort in der Nähe, wo wir kurz in den Pool gehüpft sind. Ansonsten war relaxen sonnen und baden angesagt. Ein Päärchen hat dort einen kleinen Albtraum erlebt. Sie waren auf Fidschi für ein paar Stunden. Haben ein Taxi für einen ganzen Tag gemietet und waren auch dort am Strand. Ihre Handtaschen im Taxi und die zwei am Strand spazierend ist das Taxi weggefahren. Reisepass und 2000$ in den Taschen. oupsss. :) Die beiden haben dann richtig Panik geschoben und am Ende hat sich rausgestellt, dass das Taxi nur umgeparkt hat und ein paar Meter weiter parkte :D Wir hatten einen wenisgtens abwechslungsreichen 26. Dezember und Sonnenbrand am nächsten Tag :) An Silvester haben wir in unserer Wohnung eine kleine Party geschmissen ins neue Jahr gefeiert und bei unserem perfekten Blick über die Stadt das Feuerwerk angeschaut, welches schon zwei Wochen vorher gestarten hat. hahah und auch selbst kräftig geböllert.

unsere Ministries

14Jan2014

Hierhergekommen sind wir um einen Unterschied zu machen, den Ort besser zu verlassn als wir ihn vorgefunden haben. Freundschaften schließen, den Menschen vorort helfen und eine Freude machen. Zu Beginn war es schwer, da wir kein oder kaum Kontakt zu Gemeinden oder Menschen hier hatten. Die ersten Tage haben wir somit mit telefonieren kontaktieren und Beziehungen knüpfen verbracht. Wir durften im Krankenhaus in der Kinderabteilung eine Woche lang an vershiedenen Stellen streichen und dem ganzen mehr Farbe und leben geben. Es war anstrengend, vor allem ich mit meinem Streicherperfektionismus aber schön das Resultat am Ende zu sehen. Die Schwestern und Ärzte waren begeistert. Schließlich hatten wir auch die Gelegenheit für Kranke zu beten oder einfach nur zu besuchen und Beziehung zu leben. Außerdem haben wir an kranke Kinder und anderen Kindern im Krankenhaus Luftballontiere verschenkt. Die Augen der Kinder haben so geleuchtet und die Nachricht hat sich schnell verbretet. Im Nu waren wir umgeben von vielen aufgeregten Kindern. Eine indische Frau, die wir dort getroffen haben hat uns zu sich in die Nachbarschaft eingeladen. Als wir sie dort besucht haben, haben ca schon 50 Kinder in ihrem Vorgarten auf uns gewartet und wir konnten der ganzen Nachbarschaft eine Freude verteilen und viele Luftabllon Hunde Katzen Mäuse Schwerte Blumen und andere undefinierbare aber bunte Tiere verschenken. Es hat allen super viel Spaß gemacht und eine Freude für die ganze Nachbarschaft. Hier hängt viel an Beziehungen. Die Menschen kennenzulernen und ein Freund zu sein. Wir haben downtown mit einigen Markthändlern und Ladeninhabern Gespräche und Freundschaften gestartet. Schließlich haben wir mit einer Kirche hier zusammen gearbeitet und Hausbesuche gemacht oder einfach an verschiedenen Haustüren geklopft. Zuerst war es sehr komisch und nicht gewohnt, da in Deutschland niemand das machen würde geschweigeden fremde Menschen einfach einladen würde. Hier ist das total anders. Die Häuser und Türen sind offen man wird mit einem strahlenden Geicht hereingebeten. Ich denke auch dadurch, dass wir weiß sind standen uns viele Häuser offen. Normalerweise wurde uns der berühmte Tang Juice hier angeboten und dann ging es los mit erzählen. Wir haben uns in kleinere Gruppen aufgespaltet damit es nicht ganz ein Überfall ist und sind einfach mit Menschen ins Gespräch gekommen. Haben von uns erzählt warum wir hier sind und haben uns viele Geschichten über Familien und Erlebnisse erfahren. Viele waren so froh uns als Gäste zu haben und einigen war es eine Ermutigung oder auch einfach eine kleine Freude im Alltag. Nachmittags haben wir unter der Woche einen KIds Club, den ausschließlich wir geleitet haben. Es kamen immer mehr Kinder und wir haben Lieder gesungen, Spiele gespielt, Geschichten erzählt kleine Witze oder Theatterstücke aufgeführt und hatten einfach spaß mit den Kindern. Hier ist gerade Sommer, deswegen hatten die Schulen gerade Sommerferien und die Kinder jeden Tag Zeit. Es war richtig schön und eines meiner Lieblingsbeschäftigungen hier. außerdem haben wir das Altersheim und das Gefängnis besucht,Programme dort gestaltet,Lieder gesungen und erzählt. Wir haben die Insassen besucht, ermutigt und mit den alten Menschen geschwätzt und uns Lebensgeschichten anhören dürfen. Darüber hinaus haben wir Gottesdienste mitgestaltet und die Gemeinden mit userer Anwesenheit so viel wie möglich gesegnet.

freie Tage im PAradies

14Jan2014

Natürlich hatten wir auch freie Tage an denen wir die Schönheit Fidschis genossen haben. Meistens sind wir mit dem Bus nach Nadi gefahren, einer Stadt ca 1h entfernt von Lautoka. Von dort weiter mit einem anderen Bus nach Denarau. Das ist die Insel der Resorts hier. Jede große Hotelkette wie zum Beispiel das Hilton das Sheraton und das Radisson sind hier vertreten. Wunderschöne Anlagen, schöne Pools und ein wunderbarer Strand. Und das alles für uns kostenlos, denn wir konnten wie normale Hotelgäste einfach rein und rauslaufen wie wir wollten :) Es ist einfach wunderschön und man kann richtig gut entspannend im Schatten, denn die Sonne ist seehr heiß. Vor allem der Sand am Strand, da kann man nur rennen :) Es gibt zwei verschiedene Busse die dort hinfahren ein Expressbus und ein Bummelbus der über viele Dörfer fährt bevor man am Ziel ankommt und dementsprechend auch länger braucht. Joana, meine liebe deutsche Freundin hier in Fidschi (mit der ich leider nur eine gute Woche Zeit verbringen konnte) und ich haben natürlich zwei mal hintereinander aus Versehen den Bummelbu genommen und eine lange interessante Fahrt genossen. Wir haben viel auf den Reisen erlebt. Es gibt sogar eine kleine Mall und ein Hrd Rock Café. Es ist wie wenn man von einer Welt in die andere kommt. Das saubere wunderschöne paradisische Hotelbereich und der eher arme vollgestopfte und Rest der Insel. Wenn man Fidschi hört denkt man aber immer nur an Flitterwochen und Strand und Palmen aber es ist so viel mehr dahinter. eine wunderschöne Kultur.
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